Schnittholz FSC

Schnittholz FSC, das weder FSC-zertifiziert ist noch aus Recyclingprozessen stammt, kann als FSC-kontroliertes Holz deklariert werden. Voraussetzung dabei ist, dass umstrittene Herkünfte vermieden werden. Ein Unternehmen, das Holz als kontrolliert verarbeiten möchte, muss dies nachweisen.

Der FSC hat fünf Kategorien von Herkünften festgelegt, die holz aus umstrittenen Quellen definieren. Holz das aus dieser Kategorien stammt, kann unter keinem Umstand Teil eines FSC- Produktes sein.

Ziel von Zertifizierungsansätzen ist es, mit einheitlichen Kontrollsystemen Holz aus guter Waldwirtshaft in der Verarbeitung nachzuweisen und zu fördern. Mit seinen Regelungen und Standarts legt der FSC ein pragmatisches und einfaches System zur Verarbeitung und Kennzeichnung von Schnittholz FSC vor.

Unternehmen, die Schnittholz FSC kaufen und wieder verkaufen wollen, lassen sich nach FSC- Produktkettenregeln, der Chain-of-Custody (COC), zertifizieren und erhalten ein COC-Zertifikat. Das ist Nachweis, dass zertifizierte Holzquellen vorliegen und Schnittholz FSC nicht unzulässig mit nichtzertifiziertem Holz vermischt wird. Mit dem COC- Zertifikat ist das Unternehmen autorisiert, Produkte mit demFSC- Siegel für Schnittholz FSC zu kennzeichnen und weiterzuverkaufen.

Das COC-System stellt eine effektive Form der Mengenflusskontrolle vom Käufer Schnittholz FSC über den Handel zurück zur Herstellung und schließlich bis zum Wald dar, wo das Holz geerntet wurde.

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